Die Rauhnächte
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12. Rauhnacht… Verbindung mit dem inneren Licht *4./5.1.*

12. RAUHNACHT… 4./5.1.
* Weisheit *
steht für den Monat: Dezember

Mit der Dämmerung bricht die letzte Rauhnacht an… sie entspricht dem Dezember dieses vor uns liegenden Jahres. Hier endet und beginnt der Jahreskreis.

Die zwölfte Rauhnacht endet dann um Mitternacht auf den 6. Januar, dem Tag der Heiligen Drei Könige. Sie schliesst die Schwellenzeit ab. Der Übergang vom alten ins neue Jahr ist dann endgültig vollzogen.
Diese letzte Rauhnacht, lässt uns nochmal letzte Korrekturen vornehmen und macht es dann „rund“… alles Erkenntnisse werden zu einem Gesamtbild zusammengeführt.

Heute Abend oder morgen verbrennst du deinen letzten Wunschzettel aus dem => Wunschritual.
Am 6. Januar, dem Tag der Heiligen Drei Könige, öffnest du dann den der übrig ist… und das ist das Thema, um das du dich nun selber kümmern darfst. Das Thema, dass das Schicksal in deine Hände legt.
Wie ist es dir ergangen mit den Wünschen? Bei mir war es, wie auch schon in den letzten Jahren, bei einigen Wünschen sehr leicht. Sie haben sich fast von allein entzündet und waren ganz schnell verbrannt. Einige andere dagegen waren richtig „störrisch“…. erst fielen sie runter, dann wehte sie der Wind weg, dann brach das Streichholz ab, dann entzündete sich der Zettel nicht, dann ging die Flamme immer wieder aus, dann hab ich es mal ganz vergessen… Wenn soviel Widerstände da sind, verlockt es natürlich, zu schauen, was sich denn da so widersetzt ;). Doch wir dürfen vertrauen, dass die höheren Kräfte dafür sorgen, dass alles genauso so geschieht, wie es für uns und unsere Entwicklung das Beste ist! Auch unsere Wünsche…

Symbolik 12. Rauhnacht: Reise in das eigene Licht

Thema 12. Rauhnacht: Inneres Wissen

Aufgabe 12. Rauhnacht:
Verabschiede dich heute noch einmal von allem, was dich in der Vergangenheit belastet hat – was gewesen ist, ist vorbei! Jetzt ist es an der Zeit nach vorn zu schauen!
Mache dir heute den Neuanfang bewusst.
Öffne eine Weile lang alle Fenster und Türen weit auf. Gib den Geistern der Vergangenheit die Möglichkeit sich endgültig zu verabschieden. Eine Räucherung mit Weihrauch unterstützt dies.
Für die Helligkeit in dir, für dein inneres Licht, verbinde dich bewusst mit den lichten Kräften. Lasse dich vom Licht durchfluten, speichere es in jeder Faser deines Körpers und strahle es aus! Du hast das Wissen und die Weisheit in dir und ganz sicher bist du dieser in den letzten 12 Tagen ein ganzes Stück näher gekommen!

Ritual 12. Rauhnacht:
Der 5. Januar ist ein besonderer Tag… heute können wir nochmal, wie am „Tag der unschuldigen Kinder“ all das, was in den letzten zwölf Tagen und damit der Vorbereitung auf das neue Jahr nicht so gut lief, korrigieren.
Lasse die letzten zwölf Tage und Nächte an dir vorbeiziehen. Was hat dich belastet? Was hat sich nicht so gut angefühlt? Gab es schlechte Träume, Streit oder ungute Nachrichten?
Schreibe all die dich belastenden Dinge auf. Danach notierst du, wie sie hätten idealerweise laufen sollen. Schreibe dir dein eigenes Drehbuch.
Anschließend verbrennst du den Zettel mit den negativen Notizen. Danach visualisierst du, wie dein neues Drehbuch in kristallinem weißen Licht erstrahlt und zu Leben erwacht… und sich alles genauso abspielt, wie du es dir gewünscht habt..

Räucherwerk des Tages: Weihrauch oder die Rauhnächte-Mischung

Dieser Tag wird genutzt, um sich auf die bevorstehende Nacht, die Nacht der Wunder, die noch einmal einen besonderen Segen und Zauber inne hat, vorzubereiten.

Nimm diese feine Energie der Rauhnächte noch einmal bewusst wahr und in dir auf, bevor sich die Tore zur Anderswelt morgen wieder schließen werden.

4 Kommentare

    • Liebe Andrea,
      danke vor allem Dir selbst! … dass Du Dich geöffnet hast… dass Du diese Tage zelebriert hast… dass Du einfach ganz dabei warst!
      Ich wünsche Dir ein wunderbares Jahr, getragen von Erkenntnissen aus diesen Rauhnachtagen!
      Alles Liebe, Annett

  1. Danke Dir Anett!! Zum 3. mal hintereinander zelebriere ich nun nach Deinen Zeilen die Rauhnächte… mal sehr intensiv, dann wieder mal etwas störrisch, aber immer wieder mit Dankbarkeit an diese Zeit und das Du des so schön in die Welt streust. Ich schätze diese Zeit so sehr… & Ich darf mir was wünschen – juhu 🙂
    Ich bin heut, ohne vorher an die Rauhnächte gedacht zu haben, an meine Lieblingsquelle gefahren, um Wasser zu holen und in die daran angeschlossenen klitzekleine Maria – Kapelle zu gehen. … eine Freundin sagt noch zu mir: „…wie schön, denn es sind ja noch die Rauhnächte…“ Stimmt ja… Klasse hab ich mir gedacht. Dann komm ich genau an, wenn sich die Tore der Anderswelt öffnen!
    …bei Dämmerung war ich dort und hab mich reingesetzt in die Kapelle und hab so sehr mit weinen begonnen.., und es tat so gut. Und ich hab gesprochen und gebetet und gedankt. Hab immer wieder Geräusche wahrgenommen als ob Spazierer unterwegs waren. Nur war da nix Menschliches!!! Ich war etwas achtsam und schreckhaft aber im Nachhinein so stolz und dankbar… und dann in Dunkelheit mit frischen Wasser zurück. Herrlich … Ach und dann lese ich erst jetzt Deine Zeilen zum heutigen Tag und alles passierte ganz von selbst.. Hach, manchmal kann es so leicht sein, was vorher unsichtbar bleiben wollte.
    Danke und alles Liebe, Yvonne

    • Liebe Yvonne,
      Lieben Dank, dass Du diese Erlebnisse teilst. Es ist sehr berührend zu lesen. Und ein wunderbares Zeichen dafür, wie geführt Du bist… und dies auch wahrnimmst. Es gibt immer wieder Situationen, in denen man etwas tut, was man nicht erklären kann… um danach die Auflösung zu bekommen. Einfach schön!
      Du kannst diese magisch Erfahrung in Deinem Herz mit durch das Jahr tragen… mit Deinen Erkenntnissen und dem tiefen Vertrauen, dass für Dich gesorgt wird.
      Danke, dass Du dabei warst! Herzensgrüße, Annett

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