Die Rauhnächte
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Die Tage vor Weihnachten… die Tage vor den Rauhnächten

Bald ist Wintersonnenwende. 2018 fällt sie auf den 21. Dezember. Kurz vor Mitternacht, um 23:23 Uhr ist es dann soweit, die Sonne erreicht den tiefsten Punkt ihrer Jahresbahn… und wir haben die längste Nacht des Jahres. Da am Samstag dann Vollmond ist, wird die lange Nacht dieses Jahr glücklicherweise nicht ganz so dunkel.
Mit der Wintersonnenwende treten wir in den magischen Kreis der => Raunächte. In manchen Kulturen und Überlieferungen ist diese die erste Rauhnacht… in anderen, auch hier bei uns geläufigeren, beginnt die erste Rauhnacht am Heiligen Abend.
Eine Rauhnacht beginnt immer am Abend mit Einbruch der Dämmerung und geht am nächsten Tag mit der Abenddämmerung in die nächste Rauhnacht über. D.h. die erste Rauhnacht beginnt am 24. Dezember abends und geht am 25. Dezember mit Einbruch der Abenddämmerung in die zweite Rauhnacht über. Die zwölfte Rauhnacht endet um Mitternacht auf den 6. Januar, dem Tag der Heiligen Drei Könige. Die schließt die Schwellenzeit ab.
Keiner dieser 12 Tage gleicht dem anderen. Jeder hat eine andere Botschaft, ein eigenes „Thema“. Wenn wir innehalten, uns öffnen und hineinfühlen in diese eigene Zeitqualität, können wir Botschaften für die kommenden zwölf Monate empfangen und uns mental auf die anstehenden Herausforderungen und Chancen vorbereiten. Die Rauhnächte sind eine Zeit für die Seele, in der wir nach innen gehen, uns neu orientieren und dabei wieder zu uns selbst finden können… wenn wir uns denn darauf einlassen können und wollen ;).
Ich kann mich gut erinnern, dass mein Opa schon immer seine Beobachtungen zu dieser Zeit in ein kleines Büchlein notiert hat. Das waren Notizen über das Wetter, Himmelskonstellationen, seine Träume und alles was so Besonderes an diesen Tagen passiert ist. Während des Jahres hat er dieses kleine und über die Jahre total zerfledderte Büchlein immer wieder rausgeholt und seine Bemerkungen zu den Ereignissen gemacht. Oma nickte dann immer weise dazu… die Jüngeren nickten auch, aber nicht weise ;)…
Um die Zeit der Stille, wenn das Rad der Zeit für eine kurze Zeit stillsteht, für sich nutzen zu können, sollte jeder im Vorfeld für die bestmöglichen Vorraussetzungen für sich selber sorgen. Auch wenn gerade in diesen Tagen äußere Hektik und viel zu viele Verbindlichkeiten auf dem Plan stehen, darf sich jeder täglich ein kleines Zeitfenster reservieren. Plant dieses persönliche Zeitfenster genauso ein, wie das tägliche Zähneputzen… es dient eurer seelischen Hygiene!
Folgendes kann euch helfen, euch äußerlich wie innerlich auf die Rauhnächte vorzubereiten:
– Überlegt welche alten Rechnungen noch offen sind, materiell wie ideell… macht reinen Tisch und befreit euch von Altlasten. Versucht Probleme mit Mitmenschen aus dem Weg zu räumen.
– Bringt Ordnung ins Haus. Schafft eine ruhige und klare Atmosphäre um euch herum.
– Bringt ausgeliehene Dinge zurück.
– Habt ihr die Räucherwaren zusammen? Die => Rauhnächtemischung kann in der ganzen Zeit angewendet werden. Am Heiligabend empfehle ich => reinen feinen Weihrauch. Und zum energetischen Reinigen ist => Weißer Salbei unschlagbar. Ihr bekommt alles bei uns im => Onlineshop oder in => meinem Geschäft in Dresden.
– Besorgt euch alles was ihr sonst noch für die Räucherrituale benötigt. (Link zu meinen Artikel dazu ).
Sorgt dafür, dass ihr genügend Kerzen im Haus habt. Haltet ein Notizbüchlein bereit.
Ich wünsche euch ein paar besonnene Tage bis zum Wochenende! Ab Freitag, dem 21. Dezember werde ich dann auf die jeweiligen Tagesqualitäten und damit einhergehenden Rauhnacht-Themen separat eingehen… Schritt für Schritt.. day by day…

© Text & Foto: Annett Hering

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2 Kommentare

    • Ja Marlis… finde ich auch. Und dieser (Beins) total verregnete Sonntag hat viel Ruhe in diese aufgeregte Zeit gebracht. Hab ein gesegnetes und freudvolles Weihnachtsfest! Annett

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