Die Rauhnächte, Im Jahreskreis
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Julefest… der Tag der Wintersonnenwende

Die Wintersonnenwende am 21. Dezember kurz vor Mitternacht um 23:23 Uhr, ist die dunkelste Nacht des Jahres… und es ist der Tag, an dem das Licht wiedergeboren wird.
Unser Weihnachtsfest mit vielen Kerzen und immergrünen Gehölzen ist das „christianisierte“ Julfest. Ursprünglich wurde an diesem Tag, die Geburt der wiederkehrenden Sonne gefeiert. Ihr zu Ehren verräucherte man weihende Harze und Kräuter mit der Sonnensignatur. Dies sind z.B. Alantwurzel, Johanniskraut, Nelke und Rosenblätter.
Auch wurde der Jahreszeitenkranz (später der Adventskranz) mit je einer Kerze pro Jahreszeit und dem Symbol des nie endenden Jahreszyklus gewunden. Die Menschen gingen davon aus, dass sich die Vegetationsgottheit im Winter in die immergrünen Zweige der Tanne und Fichte zurückzog. Diese holte man sich nun zusammen mit den Gehölzen ins Haus und erweckte sie mit dem Feuer der Kerzen zum Leben.

Symbolik dieses Tages:
Das Samenkorn erwacht und fängt an zu keimen. Es sehnt sich nach dem Licht

Persönliche Fragen zur Wintersonnenwende:
Was will von mir geboren werden, was will ans Licht? Welches Talent will von mir erträumt werden?

Räucherwerk zur Wintersonnenwende:
Alantwurzel, Beifuß, Johanniskraut, Mistel, Myrrhe, Rosenblätter, Weihrauch, Zimt

Rituale zur Wintersonnenwende:
– Bereite dein persönliches Rauhnacht-Büchlein vor. Notiere dir ersten Gedanken zu den Fragen dieses Tages. Vielleicht möchtest du das => Ritual der 13 Wünsche zelebrieren… notiere deine Wünsche auf kleine Zettel.
Die Rauhnächte beginnen dann am Heilig Abend.
– Geh in die Natur und verbinde dich mit der Erde. Stelle dich aufrecht hin und spüre über deine Fußsohlen, wie du eins wirst mit der Erde. Deine Füße sind deine Wurzeln und wachsen tiefer und tiefer in die Erde. Noch tiefer… bis zum roten See der puren Lebensenergie. Deine Wurzeln versinken tief im roten See der Lebenskraft und sie saugen sie auf – diese Kraft und transportieren sie hinauf. Hinauf bis in deinen Körper, bis in jede einzelne Zelle. Warte bis dein ganzer Körper reich genährt ist vom Saft des Lebens. Bedanke dich bei Mutter Erde und ziehe deine Wurzeln langsam wieder zurück. Atme tief ein und komme zurück ins Hier & Jetzt.

Ich wünsche dir eine wunderbare Wintersonnenwende, dem Tag der unendlichen Möglichkeiten des Göttlichen. Ganz im Sinne der Rauhnächte „Weniger denken – mehr fühlen, spüren und erahnen.“

PS: Literatur zu den Rauhnächten, genauso wie alles Räucherzubehör findet Ihr natürlich auch bei uns im => Geschäft.
Das hier sind meine persönlichen Lieblings-Rauhnächte-Bücher:
„Magische Rauhnächte: Mit den Tierbegleitern durch die mystische Zeit“ von => Anne-Mareike Schultz
„Rauhnächte: Die geheimnisvolle Zeit zwischen den Jahren: Alte Bräuche und magische Rituale für sich entdecken“ von Elfie Courtenay
„Das Wunder der Rauhnächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr“ von Valentin Kirschgruber
„Das Mysterium der Raunächte: Die zwölf heiligen Nächte“ von Nayoma de Haën.

 

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